"Die Demokratie macht etwas Schlechtes mit uns“

Politik | Gespräch: Wolfgang Zwander | aus FALTER 11/13 vom 13.03.2013

"Empire“- und "Multitude“-Autor Michael Hardt über Schulden und den Kampf des Prekariats, über den Sozialismus des 21. Jahrhunderts und echte Demokratie

Michael Hardt und Antonio Negri muss man sich als "good cop“ und "bad cop“ vorstellen. Der italienische Politik-Professor Negri, 79, war jahrelang auf der Flucht vor dem Staat und saß im Gefängnis, weil er die Terrororganisation Rote Brigaden unterstützt haben soll; der US-Amerikaner Hardt, 53, gibt hingegen den freundlichen und akademisch-nüchternen Literaturprofessor. Das Duo wurde weltbekannt, nachdem es Anfang des vergangenen Jahrzehnts in Co-Autorenschaft die Bücher "Empire“ und "Multitude“ veröffentlicht hatte. Hardt und Negri wurden als "Marx und Engels des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet. Ihre Werke behandeln den Kapitalismus unserer Zeit und den Widerstand dagegen. Am Donnerstag ist Hardt in Wien (siehe Marginalspalte).

Falter: Herr Hardt, vergangene Woche ist Hugo Chávez gestorben. Viele hielten den Präsidenten


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