Wie die Hundertwasser Privatstiftung das Erbe des Meisters verwaltet


Matthias Dusini
Feuilleton | aus FALTER 11/13 vom 13.03.2013

:: Das im Auftrag von Bürgermeister Zilk umgestaltete Fernwärmewerk Spittelau gehört zu den zwei Dutzend Projekten, die Friedensreich Hundertwasser in den 80er-Jahren realisiert hat. Sie prägten das Image eines Naturschützers, dem die Oberflächenkosmetik wichtiger war als die tatsächliche Schonung der Ressourcen. Auch in Japan stehen große Anlagen der Abfall- und Abwasserindustrie, die von Hundertwasser nachträglich verschönert wurden. Umweltschützer haben darauf hingewiesen, dass in einer dieser Anlagen radioaktive Abfälle des vor zwei Jahren zerstörten Atommeilers von Fukushima entsorgt werden sollen.

Wer sich mit dem Erbe Hundertwassers beschäftigen will, kommt an der vom Künstler initiierten und von dessen Manager Joram Harel geleiteten Hundertwasser Privatstiftung nicht vorbei. Diese gründete das heute von der kommunalen Wien Holding geführte Kunsthaus Wien, ihr gehören die im Museum Hundertwasser (Teil des Kunsthauses) ausgestellten Werke.

Wer auch immer heute eine

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