Wagner rockt!

Feuilleton | Vorbericht: Miriam Damev | aus FALTER 11/13 vom 13.03.2013

Der Schauspieler Stefan Kaminski bringt Richard Wagners "Ring“ auf die Bühne - im Alleingang

Es knistert, knarzt und rasselt. Drei Rheintöchter planschen im Fluss, arglos und sexy, immer ein schönes Auge auf das Gold werfend, das sie im Auftrag von Vater Rhein bewachen. Doch sie reden zu laut und schwatzen zu viel: "Weia! Waga Wagalaweia …“ Plötzlich brüllt eine tiefe Männerstimme: "Das Licht lösch’ ich euch aus, das Gold entreiße ich dem Riff, schmiede den rächenden Ring; denn hör’ es die Flut: so verfluch ich die Liebäääääh!“

Noch unter dem Eindruck der Verhöhnung durch die Rheintöchter verflucht der Nibelungenfürst Alberich die Liebe, rafft das Gold an sich und entschwindet in der Tiefe: "Gewänn ich nicht Liebe - doch listig erzwäng’ ich mir Lust!“ Damit nimmt das Übel seinen Lauf. Denn zum Ring geschmiedet, verleiht dieser Schatz maßlose Macht über Welt und Natur.

Mit dem "Rheingold“, dieser abenteuerlichen Reise durch die Welt der Götter, Riesen


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