Neue Platten

Feuilleton | aus FALTER 11/13 vom 13.03.2013

Kurz besprochen: romantischer Pop, einmal toll, einmal schrecklich - und vieles mehr

Pop 

Rhye: Woman Mike Miloshs Stimme könnte man für die eines Mädchens halten, doch er singt und haucht zehn Songs lang eindringlich über die Beziehung zu seiner Ehefrau. Mit seinem aus Dänemark stammenden musikalischen Partner Robin Braun legt der Kalifornier einen Songzyklus über gelungene Liebe vor, der an Sade und deren unendliche Leichtigkeit - und die darunter verborgene Melancholie - erinnert. Das Rhythmusgerüst aus betont weicher Bassdrum und pluckernden Basslinien lässt viel Raum für die Stimme, bisweilen auch für schwelgerische Streicher an der Kitschgrenze. Sehr schön. (Universal) sf

Phosphorescent: Muchacho Nix ist fix bei dem US-Musiker Matthew Huock. Erst inszenierte er sich unter dem Namen Phosphorescent als Indiefolk-Barde, dann wandelte er als Countrysänger auf den Spuren Willie Nelsons und ließ Tränen ins Bier fließen. Auf "Muchacho“ nun präsentiert er sich als eine

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