Kulinarische Migration

Stadtleben | Gerichtsbericht: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 11/13 vom 13.03.2013

Ahsen Celik bereitet mit ihrer Tochter Betül deren Lieblingsgericht zu: anatolische Manti

Er werde, hatte Wolfgang Reiter geschrieben, Ahsen Celik bitten, ein paar ihrer wunderbaren Manti zu kochen. Das sind Teigtäschchen, so viel war klar. Die Begegnung mit der Türkin in einem Wiener Kochstudio wurde dann sehr denkwürdig. Selten kann man einen Menschen dabei beobachten, der so viel Mühe und Liebe in die Herstellung einer Speise legt, so viel Lässigkeit und Humor. Doch dazu kommen wir noch.

Zuerst einmal die Fakten: "Migration Culinaire“ nennt sich eine neue, vom Publizisten Wolfgang Reiter und der Ernährungswissenschaftlerin Hanni Rützer initiierte Veranstaltungsreihe. Sogenannte Brainkitchen-Dinners sollen die unterschiedlichen Esskulturen von Migranten in Österreich vermitteln. Mit ihren Speisen, so die Idee dahinter, halten die Menschen den Kontakt zu ihrer Heimat, zur eigenen Kindheit und zu Erinnerungen an die Familie. Und das muss man doch teilen!

Rützer und Reiter laden


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige