Basics  Grundkurs Kochen (189)

Steht das Sugo auf dem Herd, gibt’s Lasagne ohne Pferd

Stadtleben | aus FALTER 11/13 vom 13.03.2013

Im Zuge des Pferdefleischskandals haben jetzt wieder alle so oft Lasagne gesagt wie damals in Studententagen. Wer Lasagne tiefgekühlt kauft, ist selbst schuld; wer sie selber macht, weiß nämlich, was drinnen ist. Pferdefleisch eher nicht.

Das italienische Ofengericht besteht aus vier Elementen: Nudelplatten, Sugo, Béchamel-Sauce und Käse. Von allem natürlich richtig viel. Bei den Nudeln vertrauen wir der Industrie. Das Sugo kochen wir so: kleingehackte Zwiebel, Karotten, (Stangen-)Sellerie und vielleicht ein paar Speckwürfel in heißem Olivenöl anbraten. Eine Dose Tomaten, dann 300 g Rindsfaschiertes dazugeben; salzen, pfeffern und auf kleiner Flamme zugedeckt mindestens eine Stunde köcheln lassen. Gegebenenfalls noch etwas Wasser oder Tomatenmark dazugeben. Beiseite stellen.

In einem anderen Topf in 50 g Butter 50 g Mehl anschwitzen, mit ¼ l Suppe ablöschen, ¼ l Obers dazu; mit etwas geriebener Muskatnuss würzen. Nun eine Auflaufform mit etwas Butter einfetten und abwechselnd Sugo, Teigpatten (muss man nicht vorkochen!) und Béchamel-Sauce schichten. Béchamel-Sauce sollte die letzte Schicht sein. Reichlich geriebenen Käse drüber streuen und im Rohr bei 180 Grad Celsius ungefähr 45 Minuten backen. Oben sollte nichts verbrennen, die Teigplatten sollten durch sein.

Statt Fleischsauce kann man die Lasagne auch mit Gemüse vegetarisch variieren; wer’s leichter mag, nimmt statt Béchamel Topfen (!) und bestreicht die Teigplatten damit. cw


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