Licht aus, Film ab!

Steiermark | Überblick: Tiz Schaffer | aus FALTER 11/13 vom 13.03.2013

Schlaglichter auf Ur- und österreichische Erstaufführungen der Diagonale. Zwischen familiärem Ungemach, Psychopathen und dem Drama der Abschiebung

Neben abgefeierten Produktionen des letzten Jahres, etwa von Haneke oder Seidl, bietet das Spielfilm- und Dokumentarfilmprogramm der Diagonale (12.-17.3.) natürlich auch nicht wenige Uraufführungen und österreichische Erstaufführungen. Darunter vielversprechende Arbeiten von jüngeren Filmemachern.

Schon vorab mit Lorbeeren bedacht wurde "Soldate Jeannette“ von Daniel Hoesl - er lief beim Sundance Festival und wurde beim Rotterdamer Filmfestival ausgezeichnet. Es ist die Geschichte zweier Frauen, die die Schnauze voll haben. Fanni, eine Betrügerin, flüchtet aus der Stadt. Auf einem Bauernhof lernt sie Anna kennen, dieser stinkt das Landleben. Eines eint sie: Die alten Kleider passen nicht mehr. Ein mitunter befremdlicher Film, der Ruhe nur vortäuscht. Unter der Oberfläche brodelt es.

Uraufgeführt wird Peter Brunners Psychostudie über


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