Kunst Vernissage

Himmelsschau: Mit dem Pinsel in den Wolken

Lexikon | aus FALTER 11/13 vom 13.03.2013

Sie zählten zu den Lieblingsmotiven der Impressionisten: Schlicht "Wolken" titelt die neue Ausstellung im Leopold Museum, die damit einen ergiebigen Fundus der Kunstgeschichte auftut. Die Himmelsphänomene beginnen ab 1800 besondere Aufmerksamkeit zu genießen, als sich Künstler mit ihrer peinlich genauen Wiedergabe beschäftigten. Vor dem Hintergrund der industriellen Revolution wandten sich Maler der Romantik wie Caspar David Friedrich der Naturbeobachtung zu. Durch Cumulusgebilde verliehen Claude Monet und William Turner ihren Landschaften eine magische Atmosphäre. Der Bergmaler Ferdinand Hodler setzt sie als Muster ein. Die Schau zeigt unter anderem auch Gemälde von René Magritte, sowie Fotografien von Edward Steichen. NS

Leopold Museum, Do 19.00; bis 1.7.


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