Neue Platten

Feuilleton | aus FALTER 12/13 vom 20.03.2013

Kurz besprochen: ein schwacher US-Popsuperstar und ein starker deutscher Techno-Chaot

Pop 

Justin Timberlake: The 20/20 Experience Es heißt, an der Spitze sei es einsam. Das merkt man Justin Timberlakes drittem Album an. Auch wenn der Bär darauf R&B-mäßig ganz schön steppt, klingt es, als wäre Timberlake der einzige Gast auf der Party. Ein paar Ideenlieferanten hätten auch nicht geschadet. Als alleiniger kreativer Widerpart fungiert Produzent Timbaland, der schon mal eine heißere Aktie war. Die Nummern laufen im Schnitt sieben Minuten, es sind aber keine Geniestreiche Marke "What Goes Around …“ drauf. Das von Michael Jackson etablierte Modell "Superstaralbum“ ist wohl endgültig tot. (Sony) sf

DJ Koze: Amygdala Die Amygdala ist als Teil des Gehirns an der Entstehung der Angst, aber auch an der Wahrnehmung von Erregung beteiligt. Der Hamburger Techno-Chaot DJ Koze will dem Hörer keine Angst machen: Mit "Amygdala“ veröffentlicht er ein in freundlichen Farben psychedelisch


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