7  Sachen, die Sie über den FRÜHLINGSBEGINN eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 12/13 vom 20.03.2013

Was soll es über den schon nicht zu wissen geben? Es wird warm, die Pflanzen blühen. Fertig.

Ganz so simpel ist es nicht. Beispielsweise gibt es drei verschiedene Arten, den Frühlingsbeginn zu bestimmen: astronomisch, meteorologisch oder phänologisch.

Phäno-was?

Phänologisch. Das bedeutet, man bestimmt den Frühlingsanfang nach dem Entwicklungsstand der Pflanzen. Da gibt es etwa, je nach Pflanzenblüte, den Vor-, den Erst- und den Vollfrühling.

Und wie wird er astronomisch bestimmt?

Astronomisch wird der Frühling auf der Nordhalbkugel kalendarisch festgelegt. Der Frühlingsbeginn variiert daher, unter anderem je nach Abstand zum letzten Schaltjahr, zwischen dem 19., 20. oder 21. März. Auf der Südhalbkugel fällt er, ebenfalls abhängig unter anderem vom Abstand zum letzten Schaltjahr, auf den 22. oder 23. September.

Und meteorologisch?

Meteorologisch liegt der Frühlingsanfang auf der Nordhalbkugel am Monatsanfang, am 1. März. Der meteorologische Frühlingsbeginn wurde von der sogenannten Weltorganisation für Meteorologie (WMO) festgelegt.

Wie lange dauert der Frühling eigentlich?

Der Frühling umfasst - meteorologisch betrachtet - die Monate März, April und Mai.

Wozu diese Einteilung?

Auf diese Weise können Statistiken wie beispielsweise Monatsmittelwerte und Klimavergleiche leichter erstellt und überprüft werden.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige