Große Schnauze und Illusionen

Stadtleben | Analyse: Johann Skocek | aus FALTER 12/13 vom 20.03.2013

Fußballtrainer Peter Hyballa und das neue, sparsame Leben von Sturm Graz

Peter Hyballa ist ein richtig rescher deutscher Fußballtrainer und arbeitet seit Mai 2012 für Sturm Graz. Die Mannschaft übersommerte nach der Meisterschaft 2011/12 auf dem fünften Platz und ohne Arbeit in einem internationalen Bewerb. Heuer muss sich Hyballa, 37, mit Sturm für die Europa-League-Qualifikation qualifizieren oder gehen.

Das Leben als Einsercoach ist hart, beim deutschen Zweitligisten Rot-Weiss Essen arbeitete er zwei Monate lang, dann war der Verein insolvent; ohne Hyballas Schuld. Der Job bei Alemannia Aachen, ebenfalls in der zweiten deutschen Profiliga, endet ebenfalls schon nach wenigen Monaten, Aachen lag auf dem letzten Platz.

Bevor er zu Sturm kam, werkte Hyballa bei RB Salzburg als Trainer der Juniors, das ist der Nachwuchspool für die Erste Liga. Sturms Frühjahrssaison verlief bisher bescheiden, vor dem Kick am vergangenen Wochenende gegen Wacker Innsbruck hatte sie fünf Punkte aus fünf


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