"Radlerinnen und Radler werden angezeigt“

Stadtleben | Bericht: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 12/13 vom 20.03.2013

Vizebürgermeisterin und Radbeauftragter sagen Ja zum Radjahr und stellen Projekte vor, die Wien aufs Fahrrad bringen sollen

Wien kann noch eine Menge von München lernen. Nein, nicht die unbezahlbaren Wohnungen, Schnöseligkeiten und Bussi-Bussi-Gesellschaft. Aber die Sache mit dem Radverkehr machen die Münchner offenbar ganz gut. 17 Prozent aller Wege legt man in der bayrischen Landeshauptstadt mit dem Rad zurück. In Wien, das sich mit München in vielerlei Hinsicht ganz gut vergleichen lässt, will man den Radverkehrsanteil bis 2015 auf "über zehn Prozent“ steigern. Das ist das Ziel der grünen Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou und ihres Fahrradbeauftragten Martin Blum. Und deshalb haben wir jetzt das Radjahr.

Natürlich sind die in München auch nicht sportlicher als wir. Auch dort gibt es Hügel und Autoverkehr. Und trotzdem wurde München "Radlhauptstadt“. Weil sich Marketingexperten den Titel und noch mehr Aktivitäten, Veranstaltungen und PR-Maßnahmen ausgedacht haben.

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