Wien, wo es isst  Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Franzensviertel: sehr viel Für, reichlich Wider


Lokalaugenschein: Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 12/13 vom 20.03.2013

Das Grätzel zwischen Margaretenstraße, Pilgramgasse, Hamburgerstraße und Kettenbrückengasse ist derzeit ja so etwas wie der Feuchttraum der Gentrifizierer. Warum das so ist, kann man schwer sagen, die Gassen sind grau und finster, der Naschmarkt zwar nahe, aber nicht benachbart und in der Zeinlhofergasse gibt’s sowieso keine Wohnungen mehr.

Aus Weiß wurde Schwarz-Lila

Die Bobo-Nachfrage äußert sich aber in dramatischer Qualitätssteigerung des gastronomischen Angebots, wobei wir jetzt gar nicht näher auf die belebten Begrenzungsstraßen dieses Grätzels eingehen wollen (eigenes Thema), sondern auf den grauen Kern des Franzensviertels. Beginnen wir mit dem ehemaligen 5er-Bräu, das jetzt Peppone’s Little Italy heißt, Pasta, Pizza, Antipasti feilbietet, Steak und Burger aber auch, optisch wurde wenig verändert.

Wenig Veränderung auch im Motto, außer dem traurigen Umstand, dass sein Gründer Franz Thell unlängst verstorben ist. 1991 übernahm Bernd Schlacher, 2008 ließ er es

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