Mali—Waldviertel und retour

Stadtleben | Gericht, Bericht & Fotos: Irena Rosc | aus FALTER 12/13 vom 20.03.2013

Zwei Männer retten einen Klostergarten, liefern hochwertiges Gemüse und Jungpflanzen

Die Samen für die kommende Saison sind in der Erde. Seit einem Jahr machen Tristan Toé, 30, und Niko Wögerbauer, 29, ernst mit ihrem Anspruch, Brückenbauer zwischen den Menschen in Österreich und Afrika zu sein, in Mali, Uganda, Tansania und dem Waldviertel. 2012 haben die beiden einen gemeinsamen kleinbäuerlichen Betrieb im Waldviertel gegründet, und nun bauen sie Gemüse an: bio und fair.

Eigenes Saatgut bildet das Herzstück ihrer Produktion in Etzelsreith und Geras. Es handelt sich dabei um eine Vielfalt an Kulturen aus samenfesten Sorten, die zunehmend aus betriebseigenen Züchtungen oder Vermehrungen gewonnen werden. Saatgut zu besitzen bedeutet unabhängig zu sein von Konzernen. Es stellt eine der wichtigsten Ressourcen für kommende Generationen dar, sowohl in Europa wie in Afrika.

Aus dem Anspruch, die eigenen Familien mit gesundem und regionalem Gemüse zu versorgen, entwickelte sich ihr


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