Wo die Toten lebendig werden

Steiermark | Museumsbesuch: Maria Motter | aus FALTER 12/13 vom 20.03.2013

Aufgespießt wird noch immer, ausgestopft nicht mehr. Das Naturkundemuseum im Joanneumsviertel ist nun nach einer langjährigen Revitalisierungsphase eröffnet

Im Gang des zweiten Stocks des Gebäudes in der Raubergasse im Grazer Joanneumsviertel hängt ein Knochenteil von enormer Größe, die Beschriftung fehlt noch. Der Knochen eines Sauriers vielleicht? Nein, es handelt sich um den Beckenknochen eines Dinotheriums, eines Urelefanten. Die neue Dauerausstellung des Naturkundemuseums bietet einen ergiebigen Rundgang durch die Evolutionsgeschichte. 114 Millionen Euro hat das Land Steiermark in die Sammlungen und Häuser des Museumskomplexes Joanneumsviertel investiert. 2,1 Millionen Euro davon kostete allein der Ausstellungsaufbau des Naturkundemuseums.

Das neue Museum sei "nur die Auslage für unsere naturkundlichen Abteilungen“, sagt Wolfgang Muchitsch, Geschäftsführer des Universalmuseum Joanneum. Und spielt darauf an, dass sich die Abteilungsleiter Bernd Moser (Geowissenschaften) und


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