Jambo! Wien muss Nairobi werden


Kommentar: Barbara Tóth
Falter & Meinung | aus FALTER 13/13 vom 27.03.2013

Die Grünen sollen in die nächste Regierung gehen, selbst wenn die große Koalition eine knappe Mehrheit hat

Zu kompliziert, zu unübersichtlich, zu instabil. Natürlich haben SPÖ und ÖVP bereits ihre Argumente parat, warum eine Dreierkoalition auf Bundesebene jetzt, nachdem Kärnten es mit Rot-Schwarz-Grün vormacht, keinen Sinn macht.

Man scheitert schon zu zweit beim Kompromissfinden. Wie soll das bitte zu dritt gehen? Wäre einer nicht immer automatisch ausgeschlossen, weil sich zwei andere verbünden könnten? Dabei braucht das Land doch Berechenbarkeit, tönt es aus dem Mund von Kanzler Werner Faymann und Vizekanzler Michael Spindelegger in seltenem Gleichklang. Ein politischer Dreier, auch Keniakoalition genannt, wäre zu schwierig im Verkauf, der Königsdisziplin der Mediendemokratie. Schon jetzt verschwenden Parteien unverhältnismäßig viel Energie beim Ringen um politische Deutungshoheit. Kann es zwei Sieger geben? Und was, wenn es nicht mehr nur eine schwarze und rote, sondern

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