Eine rote Trümmerfrau für Kärnten

Politik | Porträt: Nina Horaczek | aus FALTER 13/13 vom 27.03.2013

Gabriele Schaunig soll Jörg Haiders finanziellen Scherbenhaufen aufräumen

Die "Quakente“ hielt Gabriele Schaunig aus. Auch "Schnatterinchen“, "strenge Gouvernante des Landes“ und das "meckern“, das Jörg Haiders BZÖ ihr vorwarf, prallten ab.

Als Jörg Haiders Kärntner Buben aber die Familie der damaligen Kärntner SPÖ-Chefin Schaunig in die politischen Mobbing-Attacken einbezogen, war Schluss. "Ich habe es satt, in einer politischen Kultur zu arbeiten, die für mich persönlich wirklich unerträglich ist“, erklärte Schaunig im Sommer 2008, legte Landesratsmandat und SPÖ-Parteivorsitz zurück und verabschiedete sich aus der Politik.

Jetzt ist Schaunig, von ihren Freunden "Gaby“ genannt, zurück. Die Juristin soll als Finanzlandesrätin einer rot-grün-schwarzen Koalition den finanziellen Scherbenhaufen, den der 2008 verstorbene Landeshauptmann Haider und dessen orange-blaue Nachfolger hinterließen, beseitigen.

Die offizielle Angelobung findet zwar erst am Donnerstag statt.


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