"Ich klinge wie ein Hippie“

Feuilleton | Interview: Florian Obkircher | aus FALTER 13/13 vom 27.03.2013

Martin Gore von Depeche Mode über Vintage-Synthesizer, Blues und Altersmilde

Als Martin Gore 1981 mit "Dreaming of Me“ erstmals die britischen Charts enterte, war er zarte 20 Jahre alt. Kurz zuvor hatte er mit drei milchgesichtigen Freunden die Synthiepopband Depeche Mode gegründet und beim jungen Indielabel Mute das Album "Speak & Spell“ veröffentlicht. Dutzende Hits sollten folgen, ein Ende ist nicht in Sicht. Mit "Delta Machine“ haben die britischen Elektropop-Titanen soeben ihr 13. Studioalbum veröffentlicht. Im Gespräch zur Platte zeigt sich Martin Gore, der Hauptsongwriter der Band, musikbegeistert wie eh und je, aber auch angenehm entspannt und selbstironisch.

Falter: Ihre Band ist seit 32 Jahren im Geschäft und hat über 100 Millionen Platten verkauft.

Martin Gore: Unglaublich, nicht? Am Anfang unserer Karriere hätte niemand geglaubt, dass wir so lange durchhalten würden, wir hätten vermutlich nicht einmal selbst viel Geld darauf verwettet.

Was treibt Sie nach all den


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