7  Sachen, die Sie über die OSTERWOCHE eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 13/13 vom 27.03.2013

Osterwoche? Heißt es nicht Karwoche?

Stimmt. "Kar“ kommt vom althochdeutschen kara für "Klage, Kummer Trauer“. Am Freitag geht’s los.

Aber vorher ist ja noch der Gründonnerstag. Wieso denn grün?

Auch der Donnerstag zählt zu den drei Kartagen. Also klagen, kummern und trauern. Und greinen. Das wäre eine Erklärung für Grün. Jedenfalls soll an diesem Tag das "letzte Abendmahl“ stattgefunden haben. Wer fromm ist, isst am Donnerstag grün: Spinat.

Und wann fliegen die Glocken nach Rom?

Am Karfreitag nach der Messe schweigen Orgel und Glocken. Auf dem Land ersetzen in vielen Regionen Ratschen das Geläut. In der Stadt wird aber nicht geratscht.

Wie macht sich der Karfreitag bemerkbar?

In Wien gab es noch bis vor wenigen Jahren am Karfreitag und -samstag Tanzverbot: nur leise Musik in den Clubs und niemand auf dem Dancefloor.

Heute sieht man das lockerer?

Offenbar, wenn man sich anschaut, was Party-Kolumnistin Katharina Seidler in der Falter-Woche so alles fürs Osterwochenende empfiehlt.

Wann endet eigentlich die Fastenzeit?

In der Nacht auf den Ostersonntag. Auf dem Land - schon wieder - entzündet man vielerorts Osterfeuer. Ab Mitternacht wird dann reingehauen: Schnaps, Schinken, das volle Programm.

Und natürlich: Eier!

Natürlich. Der Ursprung fürs Eierfärben, -suchen und -pecken ist übrigens nicht bekannt. Das Ei ist halt Symbol. Wenn auch nur für - Völlerei. F


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