Heißlaufverein

Stadtleben | Abfrage: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 13/13 vom 27.03.2013

Neulich haben wir berichtet, was Investoren zwischen Interconti und Konzerthaus planen. Jetzt folgt die Debatte: Darf beim Eislaufverein ein Hochhaus stehen?

Es gäbe "planerisch intelligentere und für den Stadtraum bessere, verträglichere Varianten, mit denen der Investor immer noch auf seine Kosten käme“, schrieb der Architekturwissenschaftler und -publizist Otto Kapfinger in der letzten Falter-Nummer auf der Meinungs-Seite und wetterte weiter: Wiens grüne "Stadträtin Maria Vassilakou ist falsch beraten, sich so vor diesen Karren spannen zu lassen“.

Es geht um den zwischen Konzerthaus und Hotel Intercontinental gelegenen Eislaufverein und den - öffentlichen - Raum davor. Was war geschehen? Der Falter hatte die Pläne der Stadt und des Hauptinvestors Michael Tojner publiziert, der vergangenes Jahr um 48 Millionen Euro das Interconti erworben hat. Tojner ist auch Mehrheitseigentümer des Geländes, auf dem sich der Eislaufplatz befindet. Geplant sind nun die Renovierung des 5-Sterne-Hotels


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