Mehr davon: euro-asiatisch

Stadtleben | aus FALTER 13/13 vom 27.03.2013

Es gibt da derzeit die zwei Richtungen: Einerseits die "authentische“, nach lokalen Rezepturen einer möglichst eng definierten asiatischen Küche, mit Originalzutaten, von Menschen aus der Region zubereitet. Bobos kriegen da den heiligen Schauer. Und andererseits die Fusionsabteilung, wo mehrere asiatische Küchen miteinander oder mit europäischen Küchen vermischt beziehungsweise nebeneinander angeboten werden. Diese Melange hat zwar augenblicklich gar keinen guten Ruf, ist aber mindestens so spannend wie die mit dem Reinheitsgebot, entstammen doch ein paar der tollsten asiatischen Küchen genau solch einer Fusion. Auch in Wien wird interessant gemischt, etwa hier:

ChinaBar Simon Xie Hong schon wieder, ja: Seine Mischung aus südchinesischer Suppen- und Eintopfküche mit spanischen Akzenten, wie sie hier unkompliziert und ungezwungen gelingt, ist aber eine wirklich feine Sache.

7., Burgg. 76, Tel. 01/522 08 31,

tägl. 12-24 Uhr, www.chinabar.at

Kim kocht Hier von Fusion zu sprechen trifft


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