Drei kleine Vorlesungen des Uni-Dozenten Armin Wolf


Rezension:Florian Klenk
Politik | aus FALTER 14/13 vom 03.04.2013

Der ORF-Journalist räsoniert in einem lesenswerten Buch, wie die Gratisgeneration den Journalismus verändern könnte

Armin Wolf tat, was Journalisten in diesem Land selten machen: Obwohl prominent und an die Spitze der Karriereleiter geklettert, verabschiedete er sich 2010 für ein Sabbatical, um auch akademisch über die Zukunft des Journalismus zu forschen. Armin Wolf hatte damals einige spannende Papers über die Mediennutzung Jugendlicher verfasst, seine Ansichten und Einsichten über den Journalismus hatte er indes noch nie einem breiteren Publikum vorgelegt.

Hannes Haas, Professor für Publizistik, lud Wolf im Jahr 2012 an die Uni Wien. Im Rahmen der Theodor-Herzl-Dozentur "zur Poetik des Journalismus“ legte der ZiB2-Journalist in drei Werkstattberichten dar, wieso wir Journalisten brauchen. Er dozierte über die veränderte Mediennutzung, über das Handwerk der Journalisten und über seine Profession - das Führen von Interviews. Wolfs akademische Arbeit erreichte so ein breiteres

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