Technik  

Es gibt sie noch, die guten Dinge: der Retro-Laptop

Dinge, die uns brauchen

Medien | Prüfbericht: Thomas Vasek | aus FALTER 14/13 vom 03.04.2013

Es soll Menschen geben, die unterwegs ernsthaft arbeiten. Die aufwendige Tabellenkalkulationen durchführen oder komplexe Präsentationen erstellen müssen. Solche Leute brauchen natürlich einen erwachsenen, grundsoliden Laptop-Computer mit großem Bildschirm und leistungsfähigem Akku, kein Kinderspielzeug zum Herumdaddeln, wie ein iPad. Und sie brauchen nicht unbedingt einen Touchscreen, dafür umso dringender Microsoft Windows.

Solche Business-Menschen erkennt man zumeist an einem schmucklosen 15-Zoll-Notebook, das genauso schwer ist, wie es aussieht. Ein Klassiker in diesem Segment ist das Thinkpad T530 von Lenovo, der einstigen PC-Sparte von IBM. Das Gerät hat immer noch das unverkennbare, schwarze, eckige Gehäuse und den roten Gummiknubbel auf der Tastatur. Mein erstes Thinkpad vor gefühlt 20 Jahren sah im Wesentlichen genauso aus. Das Thinkpad gibt es heute in verschiedenen Ausstattungsvarianten, die man sich im Webshop zusammenbasteln kann, in einer vernünftigen Konfiguration muss man mit rund 2000 Euro rechnen. Dafür gibt es ein erstklassiges Gerät mit 15,6-Zoll-Display, gegen Aufpreis auch mit Full HD. Für 360 Euro extra bekommt man einen Vierkernprozessor mit Nvidia-Grafikchip. Der Hauptspeicher fasst vier Gigabyte, dazu gibt es SSD-Platten bis 256 GB. Der Akku hält Tests zufolge bis zu neun Stunden durch.

Das Gerät hat nur einen schwerwiegenden Nachteil: ein Gewicht von knapp drei Kilogramm.

Thomas Vasek ist Journalist und Buchautor in München


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