Auf den Kopf gefallen

Stadtleben | Reportage: Christoph Heshmatpour | aus FALTER 14/13 vom 03.04.2013

Football kann tödlich sein, sagen Studien. Haben die Vienna Vikings Angst?

American Football ist ein Sport für harte Kerle. Alle paar Sekunden krachen gepanzerte Muskelprotze ineinander, das Scheppern der Ausrüstung ist auch aus 50 Metern Entfernung noch gut zu hören.

Wenn die Vienna Vikings in ihrem Simmeringer Trainingszentrum unter gräulichem Flutlicht Spielzüge üben, loben die Trainer besonders harte Blocks mit einem freudigen "Jawohl!“. Football ist ein Sport, in dem es zur Kultur gehört, möglichst hart zu sich und zum Gegner zu sein.

Diese als Coolness empfundene Härte wird aber seit einiger Zeit durch mehrere aufsehenerregende und unheimliche Studien aus den USA infrage gestellt. Die ständigen Schläge auf den Kopf sollen für Gehirnschäden und daraus folgende Gemütsschwankungen, Depressionen, Gedächtnisverlust und Alzheimer-Erkrankungen verantwortlich sein.

Professionelle Footballer hätten aufgrund des intensiven Spiels, der kurzen Regenerationszeiten und der schweren


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