Nur langsam geht’s voran


E-Auto-Suche: Gerlinde Pölsler
Steiermark | aus FALTER 14/13 vom 03.04.2013

Graz will Hauptstadt der E-Mobilität sein. Doch allzu viel ist davon noch nicht zu spüren

Michael Pock und die Grazer Stromtankstellen - das ist die Geschichte einer Odyssee. Der Elektrotechniker und Architekt hatte in der Zeitung Fotos gesehen, wie Bürgermeister Siegfried Nagl und andere Stadtvertreter bei der Ladestation am Andreas-Hofer-Platz Elektroautos angesteckt hatten. Doch als er vier Monate später dort seinen Peugeot iOn aufladen wollte, schaltete sich die Station nach kurzer Zeit aus. Erst nach langem Hin und Her mit der Holding Graz war das Laden möglich. Direkt anstecken kann Pock sein Auto hier nach wie vor nicht, er muss immer einen eigenen Adapter dabeihaben. Und auch bei anderen Ladestationen kam es vor, dass gar nichts ging. Abgesehen davon, dass "es in Graz mindestens vier verschiedene Zugangssysteme gibt - da eine Kundenkarte, dort eine SMS-Freischaltung“. Jetzt überlegt der Freiberufler bereits, wieder auf einen Benziner zurückzuwechseln.

Seit Anfang 2011 trommelt

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