"Alle Signale auf Offenheit“

Steiermark | Annäherung: Hermann Götz | aus FALTER 14/13 vom 03.04.2013

Die Berlinerin Heike Müller-Merten wird neue Chefdramaturgin des Grazer Schauspielhauses

Im Jahr 1989 brachte am Grazer Schauspielhaus Langzeitintendant Rainer Hauer seine insgesamt 15-jährige Intendanz langsam zu Ende. In der freien Szene regten sich Alternativen: Willi Bernhard rief den Theatermärz aus, das Theater im Bahnhof wurde gegründet. Heike Müller-Merten saß damals als junge Dramaturgin in Dresden und erlebte den Zusammenbruch der DDR. Als einen Aufbruch, an dem das Theater durchaus seinen Anteil hatte.

20 Jahre danach bekannte sie im Jahrbuch der Zeitschrift Theater Heute, dass die Welt veränderbar sei, wolle sie als Erfahrung nicht missen. Und dass Theater dazu beitragen könne. Heute meint sie: "Aus dem Erleben von politisch diktatorischen Verhältnissen erscheint mir die Möglichkeit der Teilhabe und freien Mitgestaltung an gesellschaftlichen Prozessen immer noch wie ein Geschenk.“ Eines, das wir gut brauchen können: "Ich nehme, zumindest in Deutschland, Ohnmacht und


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige