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Flucht vor dem Jubel am Heldenplatz

LEXIKON | aus FALTER 14/13 vom 03.04.2013

Am 15. März jährte sich der Anschluss Österreichs an Hitler-Deutschland zum 75. Mal. Die Österreichische Nationalbibliothek nimmt die damaligen Ereignisse zum Anlass der Ausstellung "Nacht über Österreich. Der Anschluss 1938 - Flucht und Vertreibung", die auch eine Chronologie umfasst. Aus der Sammlung werden Fotografien sowie Dokumente gezeigt, die literarische und persönliche Reaktionen derjenigen umfassen, die den Anschluss miterlebten. In 15 Stationen werden die Lebensgeschichten von jüdischen Künstlern erzählt, die rechtzeitig fliehen konnten, etwa der Komponist Egon Wellesz, die Kunstkritikerin Berta Zuckerkandl oder die Schriftstellerin Hilde Spiel. Mit Manuskripten, Briefen, Tagebüchern und Zeichnungen dokumentiert die Schau auch die Gedanken und Gefühle, die die Wege ins rettende Exil begleiteten.

Österreichische Nationalbibliothek, bis 28.4.


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