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Barbara Sukowa als "Hannah Arendt"

LEXIKON | aus FALTER 14/13 vom 03.04.2013

Typisch deutsch, meint einer ihrer amerikanischen Kollegen gehässig: "All arrogance, and no feeling." Die Rede ist von Hannah Arendt, der streitbaren Philosophin, die stets bewaffnet mit Zigaretten und Argumenten über den Eichmann-Prozess in Jerusalem 1961 schrieb und dabei den Begriff der "Banalität des Bösen" prägte. Ganz schön am gleichnamigen Film "Hannah Arendt", mit dem Regisseurin Margarethe von Trotta und Darstellerin Barbara Sukowa ihre Reihe von Porträts außergewöhnlicher Frauen fortsetzen, ist der Wechsel von finsterster Nacht (New York) zu gleißend hellem Tag (Israel) - und die Rolle von Eichmann nur mit Archivbildern zu besetzen, das hätte sich Spielberg nie getraut. Weiterhin im Kino


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