Der Angriff auf die     Atheisten

Kommentar: Kirstin Breitenfellner | Falter & Meinung | aus FALTER 15/13 vom 10.04.2013

Wer darf wütend sein und hassen? Die Atheisten oder die Religiösen? Wann wird Kritik zur Herabwürdigung?

Wut, Zorn und Hass - dass diese Gefühle zum Standardrepertoire religiöser Fanatiker, allen voran islamistischer Prägung, gehören, daran zweifelt heute niemand. Sind doch im Fernsehen beinahe jeden Tag Fäuste schwingende bärtige Männer zu sehen, die im Namen Gottes Fahnen verbrennen, ihre Gefühle oder gar ihre Würde verletzt sehen - und diese wenn nötig wieder zurückzubomben versuchen.

Religion und Gewalt scheinen zusammenzuhängen, genauso wie Glauben und Moral. Aber halt: Leben wir nicht in einer aufgeklärten, säkularisierten Gesellschaft, wo wir keinen Gott mehr brauchen, um zu wissen, was gut und böse ist? Darüber gehen die Meinungen auseinander.

Zumindest traut sich kaum ein Politiker offen zuzugeben, dass er nicht glaubt, an welchen Gott auch immer. Nicht nur in den USA mit ihren über 90 Prozent Gläubigen, sondern auch hierzulande bleibt das Thema Atheismus tabu.

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