"Rot ist das schönste Grün“

Politik | Interview: Nina Horacezk, Barbara Tóth | aus FALTER 15/13 vom 10.04.2013

Wie führt man als angeblicher Langeweiler das marodeste Bundesland? Peter Kaiser versucht es mit Bescheidenheit

Peter Kaiser ist mit seinem Dienstwagen, einem mausgrauen Škoda Superb, zur Angelobung nach Wien gefahren. Der Falter traf ihn am Morgen danach. Er kommt gerade vom Laufband, eine Dreiviertelstunde Sport ist das Mindeste pro Tag, daran hält er fest. Woran noch, erzählt er im Gespräch.

Falter: Ihr Freund Alfred Gusenbauer grüßt Sie seit Jahren scherzhaft mit "Herr Landeshauptmann“. Wann ahnten Sie, dass aus seinem Scherz Ernst wird?

Peter Kaiser: Als ich Spitzenkandidat meiner Partei in Kärnten wurde, also im September letzten Jahres.

Dazu musste man Sie überreden.

Kaiser: Weil ich keiner bin, der an maßloser Selbstüberschätzung leidet. Einmal entschieden, wollte ich aber schon gewinnen.

Ab wann waren Sie sicher, dass es klappt?

Kaiser: Ehrliche Antwort? Im November letzten Jahres. Ich habe von Anfang an etwas andere Umfragen in Auftrag gegeben, in denen ich mir nur die

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