7  Sachen, die Sie über KRÖTEN eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 15/13 vom 10.04.2013

Warum denn ausgerechnet Kröten?

Weil sozusagen gerade die Krötensaison begonnen hat: In Massen wandern die Kröten im Frühjahr von ihren Winterquartieren zu den Laichgewässern.

Und wenn es, wie zuletzt, zwischendurch zu Kälteeinbrüchen kommt?

Dann vergraben sich die Kröten an Ort und Stelle und verharren in der Erde, bis die Wetterbedingungen eine Fortsetzung der Wanderung erlauben.

Gibt es denn nicht extra für Kröten gebaute Tunnel?

Genau. Wegen ihrer langsamen Fortbewegung und ihres großen Aktionsradius sind Kröten besonders gefährdet, von Autos überfahren zu werden. Deshalb hat man an besonders stark frequentierten Krötenrouten Tunnel gegraben, damit die Amphibien sicher zu ihren Laichgewässern kommen.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Frosch und Kröte?

Die Kröte gehört wie der Frosch und die Unke zur Familie der Froschlurche.

Und das bedeutet was?

Kröten sind in der Regel vom Körperbau her plumper als Frösche. Ihre Hinterbeine sind nicht sehr viel länger als ihre Vorderbeine, daher laufen sie und springen nicht. Kröten sind im Gegensatz zu vielen Fröschen Landtiere, die das Wasser nur zur Eiablage aufsuchen.

Und sind Kröten wirklich so glitschig?

Nicht mehr oder weniger als andere Amphibien auch: wenn sie nass sind, ja. Ansonsten haben sie eine kalte, weiche Haut.

Und wer frisst sie jetzt, die Krot?

Da wird sich wohl kein freiwilliger Esser finden …


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