Musiktheater Tipps

Das Spiel heißt: Was sich liebt, das neckt sich

Lexikon | HR | aus FALTER 16/13 vom 17.04.2013

Nach "Viel Lärm um Nichts" komponierte Hector Berlioz, der Shakespeare verehrte, die 1862 erfolgreich uraufgeführte Oper "Béatrice et Bénédict". Mit der musikalischen Komödie wirft der Komponist gegen Ende seines Lebens fast wie Verdi einen heiteren Blick auf die Welt. "Es handelt sich ganz einfach darum, Béatrice und Bénédict zu überzeugen, dass sie ineinander verliebt sind ...", erklärte der Komponist selbst die Handlung und setzte diese Liebe pointenreich, voller Ironie und Poesie in Libretto und Musik um. Manchmal fast auf den Spuren von Mozarts "Così fan tutte" entfaltet Berlioz alle Register seiner Ausdruckskunst. Die kratzbürstige Béatrice wird von der Schwedin Malena Ernman, der Dickkopf Bénédict vom Schweizer Bernd Richter gesungen, Covent-Garden-Direktor Kasper Holten inszeniert.

Theater an der Wien, Sa, Mo, Mi 19.00 (bis 29.4.)


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