Technik  Dinge, die uns brauchen

Ein Smartphone, das zur Fernbedienung wird

Medien | Prüfbericht: Thomas Vašek | aus FALTER 16/13 vom 17.04.2013

Die Smartphones werden einander immer ähnlicher. Man könnte mittlerweile vom Einheitssmartphone sprechen, so austauschbar sind die Geräte geworden. Insofern freut man sich als Rezensent über jede "differentia specifica“, also jeden Artunterschied innerhalb der Gattung. Im Marketing-Sprech heißt das "Alleinstellungsmerkmal“.

Es genügt dann, über diese Unterschiede zu schreiben, den Rest kann man sich sparen. Das Sony Xperia Z zum Beispiel unterscheidet sich durch seine Wasserdichte von anderen Oberklasse-Geräten. Das Samsung Galaxy Note 2 hat einen Bedienstift, mit dem man allerhand magische Dinge machen kann. Und das neue HTC One besitzt gleich mehrere Funktionen, die sonst kein Smartphone hat.

Eine dieser Funktionen heißt "Blinkfeed“. Der Startbildschirm zeigt keine statischen Icons, sondern Neuigkeiten von Nachrichtenseiten oder sozialen Netzwerken. Als Nutzer kann man selbst bestimmen, was man zu sehen bekommt. Die zweite Besonderheit ist die Infrarot-Schnittstelle, mit der man das HTC One zur TV-Fernbedienung umfunktionieren kann. Die TV-App bietet zudem eine Programmvorschau auf dem Handy, was ziemlich praktisch ist. Außerdem bietet das Gerät auch noch Stereolautsprecher, die allerdings vor allem laut sind. Wie immer kann man darüber streiten, ob das HTC One (600 Euro) nun das bisher beste Android-Phone ist. Auf jeden Fall ist es eines der innovativsten. Und das ist im allgemeinen Einerlei schon etwas Besonderes.

Thomas Vašek ist Journalist und Buchautor in München


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