Bonmots & Degustationsbons

Feuilleton | Reportage: Sebastian Fasthuber | aus FALTER 16/13 vom 17.04.2013

Das Literaturfestival "Literatur und Wein“ lud zum 15. Mal nach Krems-Stein und Göttweig ein. Zum Zuhören. Und eben auch: zum Trinken

Der Zusammenhang zwischen Wein- und Kunstgenuss ist nicht wegzudiskutieren. Der Rausch, zumal der langsame, ohne Not herbeigeführte, muss nicht dumpf machen, er kann die Sinne sogar schärfen.

Bekanntlich haben die alten Griechen ihre besten Gedankengänge und schmissigsten Bonmots nicht ganz nüchtern hervorgebracht; ein Bericht von Plato in "Das Gastmahl“ legt nahe, dass die Zusammenkünfte der großen Denker sogar von ordentlichem Alkoholkonsum begleitet waren.

Und schon sind wir mittendrin im Festival "Literatur und Wein“, das vom Team des Unabhängigen Literaturhauses Niederösterreich um Wolfgang Kühn seit 15 Jahren veranstaltet wird. Zum halben Jubiläum gab es ein besonders starkes Programm.

An nicht weniger als vier Tagen lasen im Stift Göttweig und im Literaturhaus in Krems-Stein Kapazunder wie Wilhelm Genazino, Paul Nizon, György Dalos,


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