Don’t hang the Hang-Man

Feuilleton | Porträt: Sebastian Fasthuber | aus FALTER 16/13 vom 17.04.2013

Der Tiroler Manu Delago macht von London aus an der Seite von Größen wie Björk Weltkarriere

Als österreichischer Musiker hat man es nicht leicht. Von der Kunst leben? Schwierig. Die Möglichkeiten sind in den meisten Genres schnell ausgereizt, und es geht nichts mehr weiter. Da hilft es, den sicheren heimischen Hafen zu verlassen. Manu Delago hat das vor sechs Jahren mit Anfang 20 getan, lebt seither als Musiker in London und hat sich als Sideman von Pop bis Jazz einen Namen gemacht.

Seit zwei Jahren tourt der Hangspieler gar an der Seite von Björk; und weil er sich bei den Konzerten der isländischen Popexzentrikerin die Bühne mit lediglich einem zweiten Musiker teilen muss, wird ihm dabei ausreichend Aufmerksamkeit zuteil. "Das ist ein Traumjob“, erzählt der 28-Jährige. "Ich mag ihre Musik, genieße extreme Freiheiten und habe ein wunderbares Setup mit all meinen Instrumenten: drei Hangs, ein akustisches und ein elektronisches Schlagzeug sowie ein Cyber Synth Keyboard - alles


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