"Das ist gequältes Gebiet da unten“

Feuilleton | Interview: Klaus Nüchtern | aus FALTER 16/13 vom 17.04.2013

Saxofonist Wolfgang Puschnig über seine neue CD, seine Kärntner Heimat und den Drogenabusus im Jazz

Wolfgang Puschnig trägt eine neue Brille (Tom Ford) und einen schicken roten Pullover mit einem pfiffigen Kragen. Er hat sich einen Bart stehen lassen, aber auch mit dem wirkt der Professor Dr. h. c., der an der Musikuniversität Wien der Abteilung für Popularmusik vorsteht, kein bisschen professoral. Anlass des Gesprächs ist Puschnigs soeben erschienene CD "For the Love of It“ (siehe Rezension auf S. 26), der Mitschnitt eines Konzerts, mit dem das Wiener Konzerthaus im Februar 2011 seinen Zyklus "The Art of Song“ eröffnete.

Falter: Ihr Kärntner Idiom ist unüberhörbar. Trauen Sie sich jetzt wieder?

Wolfgang Puschnig: (Lacht.) Ja, es geschehen noch Zeichen und Wunder. Zwischenzeitlich war ich schon so pessimistisch, dass ich das worst case scenario einer Koalition aus FPK und Stronach nicht mehr ausgeschlossen habe.

Offenbar hat es jetzt wirklich gereicht.

Puschnig: Ja, ich bin gespannt,


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