Kabarett Kritik

Das fängt ja gut an: Debüt mit Happy End

Lexikon | Bettina Hagen | aus FALTER 16/13 vom 17.04.2013

Gerhard Walter wird die Welt nicht retten. Wahrscheinlich nicht einmal seine Geliebte, wäre er etwa in der Rolle Leonardo di Caprios nach dem Untergang der Titanic. So bastelt sich der heiter gestimmte Filmfreund in seinem ersten Solokabarett das "Happy End" unter anderem aus der eigenen "biografischen Problemstoffdeponie" und bleibt dabei immer souverän und entspannt. Mathematik und Krieg mag er nicht. Den Tod stellt er sich als verruchte "Sensenmaus" vor, und die Begegnung mit einer Touristin aus London lässt ihn schließlich sogar gut aufgelegt zur Wurzelbehandlung schreiten. Das Publikum begleitet ihn und seine Mozartkugeln auf dem Flug zu ihr nach London. Wird es dieses Happy End geben oder verlässt den Helden in letzter Minute seine Courage?

Kabarett Niedermair, Sa 19.00


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