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Ein Meister des Kiwi-Pop auf Wien-Besuch

Lexikon | G S | aus FALTER 16/13 vom 17.04.2013

Bill Direen ist ein alter Hase der neuseeländischen Musikszene. Neuseeland? Okay, der Inselstaat ist gegenwärtig nicht unbedingt als Popexporteur bekannt. In den 1980ern war das aber einmal anders. Aus dem Punk und Postpunk wuchs dort zwischen Schrammelpop mit Sixtiesneigung, Krawall mit Herz und Lo-Fi-Heimwerkerarbeiten eine gar wundersame Blüte treibende Szene, die vor allem über das Label Flying Nun Records auch nach Europa exportiert wurde. Vergangenes Jahr legte das kleine deutsche Label Unwucht einige rare alte Singles von Direen neu auf, jetzt ist er - mit reformierter alter Band Bilders - auch live zu erleben. Und zwar gleich zweimal: Der Mittwoch im Loop soll rockiger ausfallen, während es am Donnerstag im Concerto eher ruhiger zugehen wird; Direen trägt da auch Auszüge seines Tourtagebuchs vor.

Loop, Mi 21.00 und Café Concerto, Do 21.00


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