Was verdienst du?     Sag ich dir sofort!


Kommentar: Barbara Tóth
Falter & Meinung | aus FALTER 17/13 vom 24.04.2013

Warum diskutieren wir nur über das Geld der Reichen? Was wir brauchen, ist allgemeine Steuertransparenz

Stellen wir uns vor: Die Kronen Zeitung schreibt eine Geschichte über die reichsten Ehepaare Österreichs mit dem Titel: "Neue Listen: Ehepaare, die am meisten verdienen - in deiner Nachbarschaft! Namen! Alter! Einkommen!“ Wer darüber hinaus wissen will, was der grantige Herr von nebenan mit dem schönen Swimmingpool letztes Jahr erwirtschaftet hat, schaut schnell auf der Homepage des Finanzministeriums nach.

Auch Politiker, egal ob auf Bundes- oder Landesebene, sind "gläsern“. Sie müssen ihre Nebeneinkünfte, erhaltenen Spenden und alle sonstigen Vermögenswerte offenlegen. Für Politik- und Wirtschaftsjournalisten, die Watchdogs der Macht, gilt das Gleiche: Auch sie machen transparent, wie viel Einkommen sie von wem neben ihrem Hauptbrotberuf bekommen haben, damit nachvollziehbar ist, ob sie von Parteien oder Unternehmen beeinflusst werden können.

Eine Horrorvorstellung? Das

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