Technik  Dinge, die uns brauchen

Google Keep: Die App, die nicht alles, aber vieles kann

Medien | Prüfbericht: Thomas Vašek | aus FALTER 17/13 vom 24.04.2013

Die einfachsten Anwendungen sind oft die besten. Man weiß sofort, wie sie funktionieren, was man damit tun kann - und was nicht. Das jüngste Beispiel ist "Google Keep“, eine neue Notizbuch-Funktion.

Natürlich gibt es schon ähnliche Anwendungen. Marktführer Evernote bietet viel mehr Möglichkeiten als "Google Keep“, etwa unterschiedliche Notizbücher anlegen, verschiedene Dokumentformate und handschriftliche Notizen abspeichern und mehr.

"Keep“ hingegen kann nur einen Bruchteil davon. Im Wesentlichen funktioniert die App wie eine Pinnwand. Man schreibt einfach seine Notizen, und das Programm ordnet diese dann wie Kacheln auf dem Display an.

Die Notizen lassen sich farblich hervorheben, allerdings nicht frei verschieben. Zusätzlich gibt es eine Volltext-Suchfunktion. Google Keep speichert Textnotizen, Bilder und Audioaufnahmen.

Außerdem lassen sich kleine Screenshots von Internetseiten ablegen. Die Notizen kann man übrigens auch diktieren, die App verwandelt Spracheingaben direkt in Text.

Viel mehr kann "Keep“ zwar nicht, aber das ist immerhin eine ganze Menge. Vor allem aber synchronisiert "Keep“ die Notizen mit dem Google-Konto des Nutzers.

Die Notizen erscheinen in "Drive“, und man kann sie via Mail oder Twitter verschicken. "Google Keep“ kann nicht mehr, als man braucht. Und mehr braucht die App auch nicht zu können.

Thomas Vašek ist Journalist und Buchautor in München


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