",Fuck off‘ wäre der beste Plattentitel aller Zeiten“

Feuilleton | Interview: Gerhard Stöger | aus FALTER 17/13 vom 24.04.2013

Die irische Sängerin Sinéad O’Connor kommt ins Konzerthaus. Ein Gespräch über Gott und die Welt

Es gab eine Zeit, da war Sinéad O’Connor neben Madonna der größte weibliche Popstar überhaupt; "Nothing Compares 2 U“, ihre Interpretation einer Prince-Komposition, wurde zum ersten Welthit der Neunzigerjahre. In der Folge lieferte die ebenso streitlustige wie sensible irische Sängerin aber eher Skandale als weitere Hits; die Nullerjahre hindurch hielt O’Connor überhaupt Distanz zum Popgeschäft. Sie ließ sich zur Priesterin weihen und nahm Platten mit Reggae, Irish Folk und spirituellen Liedern auf. Vergangenes Jahr kehrte sie zum Pop zurück. Die Tour zum aktuellen Album führt die 46-Jährige jetzt auch nach Wien. Zuvor erreichte der Falter Sinéad O’Connor zu Hause in Irland am Telefon.

Falter: Frau O’Connor, Ihr letztes Wien-Konzert fand 2008 in der Staatsoper statt, jetzt kommen Sie ins Konzerthaus. Gängige Poplocations liegen Ihnen wohl nicht so?

Sinéad O’Connor:


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