Der "Kremser Transdschänder Jodel“ ruft

Feuilleton | aus FALTER 17/13 vom 24.04.2013

Theater, Musik, bildende Kunst: Die Redaktion hat drei gute Gründe gefunden, zum Donaufestival nach Krems zu fahren

Hans Peter Litscher: Lügen als Kunst

Der Schweizer Theater-Künstler Hans Peter Litscher, 58, bezeichnet sich selbst als "Spurensucher“ und "Echosammler“. Journalisten nennen ihn gern "Münchhausen“ oder "Kunstlügner“. Die Projekte, die Litscher seit den 80er-Jahren auf Festivals in der ganzen Welt realisiert, sind oft aber auch wirklich schwer zu glauben.

Auch die Ausstellung "Operation Otto Retter“, die er jetzt beim Donaufestival in Krems gestaltet, ist so ein Fall. In Seoul hatte Litscher vor zwei Jahren zufällig ein Café Krems entdeckt, dessen Besitzer - besagter Otto Retter - im Hinterzimmer Crossdressing-Performances veranstaltete und dabei unter anderem den "Kremser Transdschänder Jodel“ anstimmte: "Hollodoritti ditti, hol-la-di-tinnitus / Hermaphroditti ritti hal-lo-di-coitus …“

Der voriges Jahr verstorbene Otto Retter war ein Förderer des Donaufestivals,

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