Buch der Stunde

Lauf Hase, lauf, dein Schatten gibt nicht auf!

Feuilleton | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 17/13 vom 24.04.2013

Hase wachte eines Morgens auf und trat aus seinem Bau ins helle Sonnenlicht hinaus. Es war ein wunderschöner Tag.“ Niedlich schaut er aus, der kleine, weiße, rosa getüpfelte Hase. Aber er ist nicht allein: Ein bedrohlich großer, dunkler Geselle folgt ihm auf Schritt und Tritt - Schwarzhase. So sehr Hase auch rennt und Haken schlägt, den Schwarzhasen kann er nicht einmal durch einen beherzten Sprung in den Fluss abschütteln: Am anderen Ufer klettert auch der aus dem Wasser.

Erst im Wald scheint sein Verfolger verschwunden. Hase lässt sich gemütlich auf einem Baumstamm nieder und knabbert an einer Karotte - da funkeln ihn zwei Augen an. Schwarzhase? Nein, der Wolf. Nichts wie weg! Doch auch der Wolf ist verdammt schnell, und auf einer Lichtung holt er den Hasen ein. Der wähnt sich schon verloren, aber plötzlich zieht sich der Angreifer überraschend wieder in den Wald zurück. Der riesige Schwarzhase hat ihn in die Flucht geschlagen.

Die englische Illustratorin und Autorin Philippa


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