Mit Schostakowitsch durchs 20. Jahrhundert

Feuilleton | Transkript & Schnitt: Klaus Nüchtern | aus FALTER 17/13 vom 24.04.2013

Die Schriftsteller Clemens J. Setz und William T. Vollmann im Gespräch über das Gute, das Böse, Dostojewski, Gandhi und das Telefon

Die Präsentation von William T. Vollmanns Roman "Europe Central“ fand am 14. April im Babylon-Kino in Berlin statt. Die Lesung des US-amerikanischen Autors wurde von seinem Verlagskollegen, dem österreichischen Schriftsteller Clemens J. Setz, moderiert. Setz ist einer der wenigen im deutschsprachigen Raum, die mit dem abertausende Seiten umfassenden Werk Vollmanns vertraut sind. Die beiden führten während der Präsentation auch ein Gespräch, dessen Mitschnitt der Suhrkamp Verlag dem Falter freundlicherweise zur Verfügung stellte und von dem wir hier einen Ausschnitt abdrucken.

Clemens J. Setz: Irgendwo bei Dostojewski findet sich die Stelle, dass die vielleicht einzige Möglichkeit menschlichen Zusammenseins darin besteht, zu sagen: Wenn irgendwo ein Verbrechen geschieht, dann bin auch ich schuld daran.

William T. Vollmann: Ja, das stammt aus den "Brüdern


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