"Europe Central“: auf der Höhe der Zeit

Tobias Heyl | Feuilleton | aus FALTER 17/13 vom 24.04.2013

:: William T. Vollmann zählt zu den bedeutendsten amerikanischen Romanciers. Trotzdem ist er außerhalb des englischen Sprachraums fast unbekannt. Kein Wunder: Das Werk des 52-Jährigen sperrt sich schon angesichts seines Umfangs gegen eine Übersetzung.

"Rising Up and Rising Down“ etwa, eine monumentale Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt aus dem Jahr 2004, bringt es in sieben Bänden auf 3300 Seiten. In diesem Jahr erscheint der fünfte von sieben geplanten Bänden über die amerikanische Landschaft, dazu kommen Romane, Erzählungen, Reportagen und Gedichte. Wo soll man da anfangen?

Der Suhrkamp Verlag hat in den letzten Jahren mit der Übersetzung von einigen vergleichsweise schmalen Bänden den deutschsprachigen Lesern einen ersten Eindruck von Vollmanns Obsessionen und einen Einblick in seine Arbeitsweise gegeben. Auch außerhalb von "Rising Up and Rising Down“ beschäftigt ihn das Thema der Gewalt, in "Huren für Gloria“ etwa, Teil einer Trilogie über die Prostitution,

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