7 Sachen, die Sie über FRÜHJAHRSPUTZ eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 17/13 vom 24.04.2013

Alle Jahre wieder … Warum eigentlich ausgerechnet im Frühling?

Angeblich ist der Frühjahrsputz eine Erfindung der alten Römer, die sich im Frühjahr diversen Reinigungsritualen unterzogen haben. Übriggeblieben ist die Bezeichnung "Februar“ im römischen Kalender vom lateinischen februare für "reinigen“, benannt nach dem römischen Reinigungsfest februa.

Dann sind also die Römer schuld?

Möglich. Allerdings wäre es auch möglich, dass der Frühjahrsputz biologischen Ursprungs ist.

Dass eine innere Putzuhr tickt?

Quasi. Biologen vermuten, es könnte eine Art Nestbautrieb sein, der uns zum Putzen treibt.

Auch zum Stadtputzen?

Ach, wegen der großen Mitmach-Frühjahrsputzaktion "Do samma daham! Do ramma zamm!“, zu der die Umweltstadträtin Ulli Sima aufruft?

Warum sollen wir Bürger putzen? Wir zahlen schließlich genug Steuern und Abgaben, sodass das die MA 48 übernehmen könnte!

Das ist richtig, trotzdem geht es bei der Aktion, die noch bis zum 5. Mai läuft, vorrangig um Bewusstseinsschaffung.

Bewusstseinsschaffung dafür, dass Wien dreckig ist?

Dafür, dass uns der Dreck alle angeht, weil er von uns allen verursacht wird.

Mist!

Genau davon wurden im Rahmen der Aktion in den vergangenen acht Jahren bereits mehr als 140 Tonnen eingesammelt. Letztes Jahr haben übrigens mehr als 15.000 Leute in 414 Initiativen und diversen Bezirken mitgemacht und Stadt zsammgramt.


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