Mobil eben

Stadtleben | aus FALTER 17/13 vom 24.04.2013

Wie wir uns bewegen

Flotte Busse

Elektro, Hybrid und Diesel lauten die drei Antriebskonzepte, auf die man bei der Busflotte der Wiener Linien künftig setzen möchte, um umweltfreundlicher, leiser und komfortabler unterwegs zu sein. Rund 500 Öffi-Busse gibt es; bis 2016 soll die Hälfte davon ersetzt werden. Über das Design der neuen Busse darf die Bevölkerung übrigens in den nächsten drei Wochen online abstimmen.

Radhaus auf Rädern

Eine Einrichtung, in der man sich zum Thema Stadtradeln informieren kann, ausgerechnet "Fahrradhaus“ zu nennen und an einem fixen Standort zu installieren, war eigentlich seltsam. Das war aber eh letzten Sommer. Jetzt ist das Fahrradhaus (!?), ein Projekt der städtischen Mobilitätsagentur, mobil. Transportiert mit dem größten Lastenrad Europas tourt man bis September durch die Bezirke.

Unzufriedene Fußgänger

Jeder dritte Fußgänger ist mit den Gehbedingungen unzufrieden. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des VCÖ. Drei Viertel der Fußgänger wurden bereits von einem Autofahrer mit Handy am Ohr gefährdet, sieben von zehn Fußgängern beklagen das zu hohe Tempo des Autoverkehrs. Mehr als die Hälfte wünscht sich "mehr Abkürzungen“. Der VCÖ fordert eine fußgängerfreundlichere Verkehrsplanung.

Neue Routen

Ab dem 1. Juli werden die Innenstadtbusse 1A, 2A und 3A neue Routen befahren: zwar wird der Stephansplatz wieder Mittelpunkt für alle Citybus-Linien, die Linie 2A wird aber künftig einen B-Ableger bekommen. Dieser wird den Abschnitt zwischen Ring und Kirchengasse bedienen, da die A-Linie im Gegenzug nicht mehr durch die Hofburg und Richtung Neubau fahren wird. Der 3A wird vom Schottenring auf der Route des 1A zum Stephansplatz fahren, der wiederum nur mehr zwischen Schottentor und Stephansplatz verkehren wird.


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