1998-2013: die Bondy-Jahre im Zeitraffer

Feuilleton | aus FALTER 18/13 vom 02.05.2013

1998

Das noch von Kulturstadträtin Ursula Pasterk (SPÖ) bestellte Festwochen-Leitungstrio tritt den Dienst an: Luc Bondy ist für das Schauspiel zuständig, Hortensia Völckers für den Bereich "Tanz und Crossover“, Klaus-Peter Kehr für das Musiktheater

1999

Mit "Dämonen“ zeigt Frank Castorf bei den Festwochen seine erste Dostojewski-Inszenierung; drei weitere werden in den kommenden Jahren folgen: "Erniedrigte und Beleidigte“ (2001), "Schuld und Sühne“ (2005) und "Der Spieler“ (2011). In den - inzwischen abgebrannten - Sofiensälen veranstaltet Hortensia Völckers das Performance-Theorie-Wochenende "Wahlverwandtschaften“

2000

Im Jänner beruft Kulturstadtrat Peter Marboe (ÖVP) Luc Bondy zum Festwochen-Intendanten (ab 2002). Im Juni hält Christoph Schlingensiefs Asylwerber-Projekt "Bitte liebt Österreich“ in einem Containerdorf neben der Staatsoper die Stadt in Atem. Krone und FPÖ toben, Marboe wird zum Rücktritt aufgefordert

2001

Die Festwochen ziehen ins Museumsquartier


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