Wie der Koglmann Franz auszog, um die Oper vom Mief der Neuen Musik zu befreien


Vorbericht: Klaus Nüchtern
Feuilleton | aus FALTER 18/13 vom 02.05.2013

Was hat der Jazzer und Komponist Franz Koglmann auf einmal mit der Wirtschaft am Hut? Ende letzten Jahres gelangte sein "Börsenkonzert“ zur Uraufführung, nun dient schon wieder ein Text von Alfred Zellinger als Grundlage für die Oper "Join!“, die als Koproduktion des Auftraggebers Netzzeit mit den Wiener Festwochen über die Bühne gehen wird. Das Stück, auf dem das Libretto des ehemaligen Werbechefs der Bawag basiert ("Spiel der Konzerne“), ist freilich schon über 20 Jahre alt. Und die 2007 einsetzende Subprime-Krise kam ins Rollen, als die Zusammenarbeit Koglmanns mit Zellinger längst im Gange war. "Das Stück ist also in die Realität gewachsen“, wie Koglmann im Gespräch erklärt.

Im Unterschied zu vergleichbaren vorangegangenen Projekten wie der Ezra-Pound-Kantate "O Moon My Pin-Up“ (2001) oder der nach T.S. Eliots Megapoem "Wasteland“ komponierten Oper "Fear Death by Water“ (2003) war "Join“ von Anfang an als Komödie konzipiert. Musikalisch hat Koglmann das Werk

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