Wien, wo es isst  Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Arsenal: nicht gerade Venedig, aber fast

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 18/13 vom 02.05.2013

Ich gestehe: Ich liebe das Arsenal. Trotz friedensnaher Erziehung und so. Aber das Arsenal ist einfach absolut eindrucksvoll und in einer atemberaubend unbescheidenen Großzügigkeit angelegt, wie sie erstens 1849 noch möglich war und sie sich zweitens immer nur das Militär einfallen lassen konnte und kann. Und auch wenn hier schon längst keine Kanonen mehr gegossen werden und kein Stahl geschmiedet wird, hat dieses Areal seine Faszination nicht verloren, auch nicht durch Durchwirkung mit Gemeindebauten, Gewerbegebäuden, Uni-Instituten und Theater-Probebühnen - im Gegenteil. Und, an dieser Stelle wesentlich: Man kann hier auch super essen.

Bakery: Make sandwich, not war

Gegenüber zum Beispiel gleich einmal in der Bakery des jungen Hotels Daniel. Die Bakery war das erste der nebenan erwähnten Großlokale und Erfinder des Shabbytums, sehr lässig, sehr entspannt, Bob Marley spielt, die Terrasse ist super, und dass der Gürtel vorbeitost, macht eigentlich gar nichts.

Der Crispy-Pork-Salad


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